Freitag, 4. November 2011

Gestern ...

... war eine Freundin da.
... hab ich versucht den Schmerz zu verbergen.
... habe ich den Kampf gewonnen.
... hab ich Mama alles erzählt.

Dienstag, 1. November 2011

Ihr würdet mich doch eh' nicht vermissen!

Wenn mich jetzt einer fragen würde, was ich mal werden will, würde ich nicht sagen „Lehrerin“ „Dolmetscherin.“, oder „Ich will zum Zoll.“. Nein, ich würde ihm antworten:  „Glücklich.“ Ja, ich will glücklich werden. Ich möchte einfach glücklich werden. Diesen Schmerz hinter mir lassen. So, dass er nicht mehr da ist. Und am besten auch nie wieder kommt. NIE wieder. Denn an dem Schmerz zerbreche ich. Langsam. Stück für Stück. Und das halte ich nicht mehr aus. Am liebsten will ich nur noch schlafen. Und gar nicht mehr aufwachen. Was mich am Tod noch reizt ist der Gedanke daran, wer mich überhaupt vermissen würde. 

Sonntag, 30. Oktober 2011

Tot.

Ich kann nicht mehr. Mama telefoniert. Keine Ahnung mit wem, wahrscheinlich mit Andrea oder so. Die beiden reden darüber, wie ‘s mir geht, aber ‘nen scheiß wissen die. Die wollen mich ernsthaft zum Psychotypen schicken. Ich will aber nicht zu diesem Psychotypen. Ich kann nicht mit irgendeinem fremden über Gefühle und mein Leben und meine Gedanken reden. Das kann ich einfach nicht. Das kann ich ja noch nicht Mal mit Mama. Ich will auch nicht zu diesem Psychotypen. Ich will nicht mit dem reden. ICH WILL DAS NICHT!!! ICH KANN DAS NICHT!!!

Und jetzt wollen die, dass ich ‘n Brief an Papa schreibe von wegen „ja, ich hasse dich!“ und so. Aber dass es wegen Papa ist, wollen die wohl nicht. Ich meine, das mit Papa ist 1 Jahr her. Mir geht es gut, wegen ihm. Aber, dass es wegen was anderem ist, interessiert die ja erst gar nicht. Daran denken die nicht. Nichtmal eine Sekunde. 

Alles beschissen. -.-

Alle wollen etwas von mir. Alle verlangen etwas.  Alle stellen Anforderungen.  Für alle muss ich mich verbiegen.  „Lisa, geh lernen.“ „Lisa, mach deine Hausaufgaben richtig.“ „Lisa, iss vernünftig. Setz dich gerade hin.“ „Lisa, Lisa, Lisa …“. 
Überall sind diese Anforderungen. Und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich bin überfordert. 
Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. 
Ich habe heute an die 30 Mal „Mir geht’s gut. Danke‘‘ gesagt. Und keiner gemerkt, dass es nicht 1 einziges Mal so gemeint war. Traurig, oder?!
 Aber ich will das nicht mehr sagen müssen. Ich kann das nicht mehr. 
Ich will hier raus. Einfach nur noch weg. :s